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Name: Djini
Rasse: Franz. Bulldogge
Geschlecht: weiblich kastriert
Alter: 22.06.2020
Im Tierheim seit: 28.02.2026

Wanderpokal. Ein Wort, das wir nicht mögen – und doch trifft es Djinis Geschichte leider ziemlich genau.

Djini ist eine sechsjährige Französische Bulldogge, die in ihrem Leben bereits mehrere Zuhause kennenlernen musste. Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Vorstellungen, unterschiedliche Entscheidungen.
Alle meinten es am Anfang gut mit ihr – und trotzdem wurde sie immer wieder weitergereicht. Mal aus Gründen, die man nachvollziehen kann, etwa weil sie sich mit einem vorhandenen Hund nicht verstand. Mal aus Gründen, die für Djini selbst kaum einzuordnen gewesen sein dürften.

Zuletzt lebte Djini seit Ende Oktober in einer Familie mit einem Kind mit Down-Syndrom. In diesem Alltag trafen zwei Welten aufeinander, die einander nicht die Sicherheit geben konnten, die sie gebraucht hätten. Djini konnte ihr Verhalten nicht verständlich machen, das Kind konnte Djinis Signale nicht einordnen – eine Situation, die für alle Beteiligten überfordernd war.
Für solche Konstellationen haben wir Verständnis. Was jedoch bleibt, ist die Frage: Wo hätte früher genauer hingeschaut werden müssen? Bei der ersten Vermittlung? Der zweiten? Der dritten? Für Djini bedeutete all das vor allem eines: kein Ankommen, kein Durchatmen, kein stabiler Rahmen.

Nun ist Djini bei uns.
Und diesmal soll es anders laufen.

Wir möchten ihr bewusst Zeit geben. Zeit, um anzukommen. Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Zeit, um sich zu zeigen – nicht nur in Momenten von Stress, sondern auch in Sicherheit. Erst wenn wir Djini wirklich in verschiedenen Situationen erlebt haben, können wir ein klares, ehrliches Bild von ihr zeichnen. Unser Ziel ist es, dass sie kein weiterer Wanderpokal wird.

Wie zeigt sich Djini bisher?
Djini begegnet Menschen freundlich, ebenso Artgenossen. Sie braucht andere Hunde nicht zwingend um sich herum, akzeptiert sie aber, wenn Grenzen klar gesetzt werden.
Bei menschlicher Dynamik, Unruhe oder viel Aufregung ist sie schnell überfordert. Dann reagiert sie mit lautem Bellen. Es wirkt nicht aggressiv, sondern wie ein Ausdruck von Überforderung und fehlender Sicherheit.

Umso deutlicher möchten wir sagen:
Wir sehen keinen Grund, weshalb ein Hund wie Djini auch nur ansatzweise als „austherapiert“ gelten sollte. Aussagen über Einschläfern oder medikamentöse Ruhigstellung haben hier keinen Platz. Was Djini braucht, ist kein Wegmachen von Verhalten – sondern Verstehen, Struktur und Verlässlichkeit.

Jetzt heißt es für Djini:
atmen.
ankommen.
zur Ruhe kommen.

Und dann Schritt für Schritt zeigen dürfen, wer sie wirklich ist. Manchmal braucht genau das einfach Zeit.
Wenn wir soweit sind, werden wir mit Wissen, Gewissen und einem klaren Blick entscheiden, wie ihr weiterer Weg aussehen kann – und welche Trainingsansätze zukünftigen Übernehmer:innen helfen könnten.

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Patenschaftsantrag für Djini - Tierheim Arche Noah

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Sie können wählen, in welchem Maß Sie helfen möchten - der Zahlungsbetrag steht Ihnen frei - ganz nach Ihrem Wunsch und Belieben. Sie erhalten für Ihre Patenschaft eine "Urkunde" mit einem Foto Ihres Patentieres.

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